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Ich bin ausgebildete Grund- und Hauptschullehrerin und habe 35 Jahre Berufserfahrung in den verschiedensten Klassenstufen und auch in der Erwachsenenbildung.
Bereits als junge Lehrerin im Jahr 1971 war ich erstmals mit einem Kind konfrontiert, das legasthenische Symptome zeigte. Dieses Kind, das normal intelligent war, war nicht in der Lage, auch nur annähernd entzifferbare Wörter zu schreiben. Es malte wunderschöne Buchstaben, die aber keinen Sinn ergaben. Ich hatte schon im Studium von dem Phänomen der Legasthenie gehört und so weckte dieses Kind meine Neugier, mehr darüber zu erfahren. Nach einer Weiterbildung war ich an der Schule für die Testung und die Förderung der legasthenischen Kinder zuständig. Es gab kaum eine Klasse, die ich später leitete, in der kein Kind mit dieser Veranlagung gewesen wäre.
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Im Laufe der Jahre wurden in der Schule immer wieder neue Methoden erprobt, die den lese-rechtschreibschwachen Kindern helfen sollten. Sie waren alle darauf angelegt, die Symptome zu behandeln, und zeigten wenig Wirksamkeit. Diese Kinder arbeiteten meistens wesentlich härter und fleißiger als die anderen, erreichten aber nur sehr geringe bis gar keine Fortschritte. Mir war immer klar, dass die Lösung für die Legasthenieproblematik außerhalb dessen liegen musste, was bisher bekannt war.
Als ich dann von der Davis®-Methode erfuhr, die vom Ansatz her so ganz anders war, als ich es bisher kannte, war ich zugleich skeptisch und auch neugierig. Die Skepsis wich aber bereits nach meinen ersten eigenen Therapieversuchen. Erst mit der DavisŪ-Methode habe ich jetzt etwas in der Hand, mit dem ich gezielt auf die Probleme der Kinder eingehen und ihnen aus ihrer Problematik heraushelfen kann. Auch in der Schule setze ich Teile der Methode ein und habe vor allem im Hinblick auf ein leichteres Lesenlernen und sicherere Rechtschreibung die besten Erfahrungen.
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